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(Exometa-Hypothese) Quellen |
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Die zukünftige Ausbreitung des Lebens in unserem Universum
Unser Universum entstand vor etwa 15 Milliarden Jahren infolge eines Urknalls.
Auf unserem Planeten bildete sich das Leben heraus. Die menschliche Zivilisation
entwickelte sich und tritt nun an, den Weltraum zu erobern. Die Menschheit
befindet sich in einer ständigen Höherentwicklung. Sie wird in andere
Sternensysteme und in fremde Galaxien vordringen, und in ferner Zukunft wird sie
wohl zusammen mit anderen Zivilisationen das ganze Universum erobert haben.
Unser gesamtes Universum könnte also in Milliarden von Jahren von Leben nur so
durchdrungen sein.
Das Leben würde unser Universum gewissermaßen beherrschen. In einem übertragenen
Sinn könnte man sogar davon sprechen, daß unser gesamtes Universum danach
strebt, lebendig zu werden. |
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Das Metauniversum
Die Wissenschaft hält es nun für möglich, daß unser Universum nur eines von
vielen - vielleicht sogar eines von unendlich vielen Universen ist.
Diese Vermutung ist leicht nachvollziehbar. Denn egal auf welche Weise unser
Universum auch entstanden sein mag, es ist davon auszugehen, daß dieselben
Entstehungsursachen auch an anderer Stelle und zu anderen Zeiten wirksam waren.
Die Gesamtheit dieser Universen nennt man auch das Metauniversum. Jedes
Universum ist einzigartig und hat seine eigene Geschichte. Genauso wie es
unterschiedliche Galaxien gibt, könnte es auch viele unterschiedliche Universen
geben. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Das Metauniversum hat nichts mit dem
hypothetischen Multiversum der Viele-Welten-Theorie (s. Quantentheorie) zu tun. |
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Die Entstehung von Leben auch in anderen Universen - und das seit unendlichen Zeiten
Das Metauniversum wird wohl seit unendlichen Zeiten existieren.
Es wird also zahlreiche Universen geben, die diese Entwicklung längst hinter
sich gebracht haben, welche uns noch bevorsteht.
Diese Universen wären also von Leben nur so durchdrungen - Leben im ganz
allgemeinen Sinn: Leben, so wie wir es uns zumindest vorstellen könnten, also in
Form von außerirdischen Zivilisationen oder auch irgendwie anders geartetes
Leben: künstliches Leben beispielsweise oder andere Arten von Bewußtsein und
Intelligenz. Sicher werden vielfältige Lebensformen nebeneinander bestehen. |
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Konnte das Leben die Grenzen zwischen den Universen überwinden?
Leben, und insbesondere intelligentes Leben, breitet sich aus und schickt
sich an, sämtliche Schranken zu überwinden, sei es aus Neugier oder aus
lebensnotwendigen Gründen.
Das Leben findet meist einen Weg. In der Natur gibt es zwischen verschiedenen
Teilen der Welt immer irgendwelche Zusammenhänge und Wechselwirkungen, und so
werden wahrscheinlich auch die Universen des Metauniversums nicht völlig
unabhängig voneinander existieren, insbesondere auch dann, wenn sie auseinander
hervorgegangen sind. Es wäre denkbar, daß das Leben solcherlei Zusammenhänge
ausnutzte, um diese Grenzen zu überschreiten. Möglicherweise gibt es ja diese
Wurmlöcher wirklich? |
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Die Ausbreitung des Lebens im
Metauniversum seit unendlichen Zeiten
Es wäre also denkbar, daß sich das Leben seit unendlichen Zeiten im gesamten
Metauniversum über alle Grenzen hinweg ausbreiten konnte.
Unzählige, sich selbst vervielfältigende Suchmaschinen könnten bis in die kleinsten Winkel sämtlicher Universen - auch der lebensfeindlichen Universen - vorgedrungen sein,
könnten diese erforscht haben, und bei Bedarf könnten auch Veränderungen und eine Einbindung in ein Netzwerk vorgenommen worden sein. Aber vielleicht übernahm auch das Leben selbst die Rolle dieser Suchmaschinen. |
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Die seit unendlichen Zeiten stattfindende Umorganisierung der Materie des
Metauniversums zugunsten des Lebens
Was ist eigentlich eine Welt? Auf welcher Grundlage funktioniert eine Welt? Eine Welt, so wie wir sie kennen, ist doch eigentlich nichts anderes als ein riesiger, massiv parallel arbeitender Supercomputer. Die Prozessoren dabei sind, grob gesagt, die Elementarteilchen mit ihren Wechselwirkungen. Eine Welt ist also eine Struktur aus miteinander vernetzten elementaren Einheiten. Das, was eine Welt ausmacht, sind die konkreten wechselseitigen Beziehungen ihrer elementaren Einheiten zueinander. Unter der Bedingung, daß diese wechselseitigen Beziehungen erhalten blieben, wäre ein
Transfer einer Welt auf eine neue und verbesserte Struktur realisierbar gewesen. |
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Ist das
Metauniversum unerschöpflich?
Diese Frage wird wohl niemals mit Gewißheit beantwortet werden können.
Aber möglicherweise wäre das Leben auch in der Lage, neue Universen zu
erschaffen,
denn die Entstehung eines Universums ist ein ganz normaler Vorgang, welchen man
sicher auch nachahmen könnte. Vielleicht könnte man mit dieser Methode auch nach
Belieben neue Materie erzeugen, welche dann je nach Bedarf zu neuen Welten
umorganisiert und umgestaltet werden würde, so daß man auf diese Weise neuen
Lebensraum gewinnen könnte. |
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Die Gemeinschaft der Lebensformen des
Metauniversums
Die Zivilisationen und sämtliche Lebensformen aller Universen würden eine
Gemeinschaft bilden.
Sie könnten sich bei Wahrung ihrer Individualität zu einem großen Ganzen
organisiert haben - zu einem riesigen Organismus, der ein alle Universen umfassendes Bewußtsein
herausgebildet hat - ähnlich wie die heutige Menschheit gerade dabei ist, ein
globales Bewußtsein zu entwickeln, welches den gesamten Erdball umschließen
wird. |
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Das Verhältnis des
Metauniversums zu unserem eigenen Universum
Vielleicht gibt es im Metauniversum
Gebiete, in denen die Entstehung natürlicher Universen zugelassen wird oder
sogar erwünscht ist.
Unser eigenes Universum könnte sich in solch einem Gebiet befinden. Es wäre
allerdings auch denkbar, daß unser Universum regelrecht erschaffen wurde und
seine grundlegenden Eigenschaften festgelegt wurden. Unabhängig vom Ursprung
unseres Universums ist anzunehmen, daß mittels eines Transfers oder in anderer
Weise eine
Direktzugriffsfunktion implementiert wurde, um von außen eine Beobachtung und in
Ausnahmefällen eine eventuelle Einflußnahme zu ermöglichen. Natürlich erhalten
die sich neu entwickeltenden Lebensformen eines Universums nur soviel
Zugriffsrechte, wie man ihnen zugesteht, anfangs also gar keine. |
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Das Schweigen der Sterne als Indiz für die mögliche Richtigkeit der Exometa-Hypothese
Es ist seltsam still in unserem eigenen Universum. Neben der Menschheit müßten eigentlich auch noch zahlreiche andere Zivilisationen entstanden sein, darunter auch solche, welche bereits sehr alt sind und schon seit vielen Millionen oder sogar Milliarden Jahren existieren und deren Aktivitäten eigentlich kaum am Sternenhimmel zu übersehen wären. Und eigentlich müßte unsere Erde schon längst kolonialisiert worden sein, so daß es uns gar nicht geben dürfte. |
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Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Wir sind Kinder des
Metauniversums und vielleicht wird man uns nicht so einfach vergehen lassen. Wir Menschen wissen um unseren eigenen Tod, und wenn wir die Wahl hätten, würden wir uns wohl für ein Weiterleben entscheiden. Vielleicht wird unser geheimer Wunsch in Erfüllung gehen. |
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Sind wir die Kinder einer uralten Menschheit?
Vielleicht sind wir ja auch die Kinder einer unvorstellbar alten Menschheit,
welche längst in die Gemeinschaft des Metauniversums aufgenommen wurde. Es hat
sich als günstig erwiesen, seine Kinder in einer problemorientierten Welt
aufwachsen zu lassen, welche sich an der wahren Geschichte der Menscheit
orientiert. Das Erschaffen einer beliebigen Welt könnte gewissermaßen auf
Knopfdruck erfolgen und würde kein Problem darstellen.
Auch
dies wäre eine mögliche Erklärung für das Schweigen der Sterne.
Wer weiß, vielleicht sind die meisten unserer Mitmenschen lediglich
Rollenspieler?
Kleiner Spaß. |
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Schlußfolgerungen aus der Exometa-Hypothese
Obwohl das Universum möglicherweise voller Leben steckt, ist die Menschheit nach wie vor selbst für ihr Schicksal verantwortlich.
Diese Eigenverantwortlichkeit der Menschheit wäre wohl die wichtigste Schlußfolgerung.
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Quellen (Exometa-Version 9.2, 21.4.2001, Autor: Carsten.Zander, Carsten.Zander@t-online.de) Inhalt Forum Gästebuch |